Unterirdische Wurfquote kostet den Sieg

Enttäuschte Gesichter bei den Falcons nach dem Schlusspfiff im Primodeus Park. Mit 58:52 verloren die Falcons gegen die Towers aus Speyer, wobei die unterirdische Wurfquote aus dem Feld ausschlaggebend für die Niederlage war.

Zwar zeigten die jungen Bad Homburgerinnen, die erneut ohne ihre Leistungsträgerinnen Garmendia und Kämpf antreten mussten, deutlich verbesserte Defense und gutes Reboundverhalten, aber an diesem Sonntag Nachmittag wollten die Bälle einfach nicht ihr Ziel finden. Hatten die Falcons unter der Woche noch im Training hervorragend getroffen, so war diesmal der Korb wie vernagelt – und zwar egal ob aus der Nahdistanz oder jenseits der 3-Punkte Linie geworfen wurde. Vor allem Haley McDonald erwischte einen rabenschwarzen Tag und blieb am Ende mit 8 Punkten und keinem getroffenen Dreier weit unter ihren Möglichkeiten zurück. Einzig Isabel Gregor und Ashley Gray scorten zweistellig. „Die Wurfquote von 22,4% hat uns einfach das Genick gebrochen,“ so Coach Brown, der keine Erklärung für die geringe Ausbeute an Punkten fand jedoch mit der Verteidigung seiner Damen zufrieden war. „Da haben die Mädels das umgesetzt, was wir unter der Woche trainiert haben.“

Für die Falcons heißt es jetzt erst einmal das Spiel zu vergessen und sich auf den nächsten Gegner zu konzentrieren – am kommenden Samstag geht es nach Bamberg zum Rückspiel.