Takács trifft mit der Schlusssirene zum Panthers-Sieg

Die GiroLive-Panthers haben sich buchstäblich in letzter Sekunde bei den XCYDE Angels Nördlingen durchgesetzt: Kata Takács traf mit der Schlusssirene einen Dreier zum 58:57 (28:27)-Auswärtssieg. Die nur mit acht Spielerinnen angetretenen Panthers bleiben nach dem siebten Erfolg im zwölften Spiel Tabellenvierter der Toyota-DBBL.

Schon zu Beginn zeichnete sich ab, dass diese Partie nur mit viel Einsatz, Willen und Kampf gewonnen werden kann. Auf beiden Seiten kam die Offensive nicht ins Rollen, 6:8 stand es nach fünf Minuten. Jenny Strozyks Dreier aus der Ecke zum 9:8 (7. Minute) war dann wie ein Weckruf für die Gäste, sie legte per Floater zum 11:8 nach. Auch eine Auszeit der Angels konnte nicht verhindern, dass Osnabrück auf 18:10 davonzog.

Die Viertelpause schien dem Team von Aleksandar Cuic aber nicht bekommen zu haben. Beim 22:20-Anschluss (15.) musste der Trainer mit einer Auszeit reagieren. Nördlingen ging sogar in Führung 22:23; 17.), aber Takács antwortete direkt mit energischem Zug zum Korb. Einen Punkt Vorsprung nahmen die Panthers mit in die Halbzeitpause (28:27).

Der zweite Durchgang begann für Osnabrück durchaus vielversprechend (36:29; 25.). Trotzdem geriet das Cuic-Team abermals in Rückstand (40:41; 30.). Mit zwei erfolgreichen Freiwürfen brachte Melina Knopp die Gäste aber wieder in Front (42:41).

Im vierten Viertel wechselte die Führung einige Male bis zur spannenden Schlussphase. Sechs Sekunden vor dem Ende glich Tonia Dölle aus (55:55). Nach der folgenden Auszeit bekam Nördlingen Einwurf im Vorfeld, Elizabeth James zog zum Korb und ließ die Gastgeberinnen jubeln (55:57). Cuic reagierte ebenfalls mit einer Auszeit, bei 1,5 Sekunden Restspielzeit war allerdings klar, dass es nur darum gehen kann, einer Spielerin einen möglichst freien Wurf zu ermöglichen. Kata Takács kam zentral an der Dreierlinie an den Ball und ließ den Ball über den ausgestreckten Arm von Respect Leaphart fliegen – in den Korb zum 58:57-Sieg.

Beide Teams hatten mit schwachen Trefferquoten zu kämpfen, von der Dreierlinie trafen sie jeweils nur 15 Prozent. Bei den Rebounds lag Nördlingen vorne (39:44), bei den Ballverlusten war Osnabrück besser (15:19).

Schon am Freitag (19.30 Uhr) sind die Panthers wieder gefordert. Dann ist der Herner TC zu Gast.

Die Viertel im Überblick: 18:10; 10:17; 14:14; 16:16.

Für Osnabrück spielten: Allazia Blockton (8 Punkte), Tonia Dölle (11), Emma Eichmeyer (4), Samantha Fuehring (10), Melina Knopp (2), Victoria Poros, Jenny Strozyk (14/1), Kata Takács (9/1). Bei Nördlingen waren Victoria Waldner (13), Respect Leaphart und Elizabeth James (je 12) am erfolgreichsten.