Punkte gehen nach Braunschweig

Es sind arbeitsreiche Tage für die Rist-Damen. Am Sonntag mussten sie sich Eintracht Braunschweig 66:82 geschlagen geben, bereits am Donnerstag (4. November, 20:00 Uhr, Steinberghalle) geht es mit dem Heimspiel gegen Rotenburg weiter. Und am Sonnabend geht’s nach Chemnitz. Alles Gegner, die bereits vier Saisonsiege oder mehr eingefahren haben und die die Risterinnen damit vor schwere Prüfungen stellen. So wie es Braunschweig tat.

Kata Takács. Foto: Manningeaux

Die Eintracht setzte den Risterinnen mit Körpereinsatz und einer fast durchgängig hohen Leistungsstärke zu. Die Gastgeberinnen, die unter eine geringen Trefferquote litten, sahen sich bei Halbzeit einem zwölf Punkte betragenden Rückstand (35:47) gegenüber. Dass man später noch einmal richtig heranrückte, verhinderten Zwischenspurts der Niedersächsinnen. „Braunschweig hat viele Dreier getroffen, die uns das Genick gebrochen haben. Wir mussten uns dann wieder herankämpfen. Und da die Uhr tickte, hat es dann irgendwann nicht mehr gereicht“, sagt Asil Aydin. Rund drei Minuten vor dem Schluss wurde Aydin vom Spiel ausgeschlossen, nachdem der Wedeler Trainer seinem Unmut über Schiedsrichterentscheidungen Ausdruck verliehen hatte.

Am Donnerstagabend kommt Rotenburg mit den ehemaligen Risterinnen Pia Mankertz und Leonie Rosemeyer. Vor der jüngsten Niederlage gegen Alba Berlin (66:73) gewann die BG vier Spiele in Folge. Anna Suckstorff war in der vergangenen Saison für die Niedersächsinnen dank einer Doppellizenz im Einsatz, sie trifft auf alte Bekannte. „Wir werden uns in der kurzen Zeit bestmöglich vorbereiten, werden alles geben und versuchen, das Maximum herauszuholen“, blickt Aydin auf das Heimspiel am Donnerstagabend voraus.

SC Rist (Punkte): Takács (17), Höötmann (16), Zimmermann (9), Rahn (8), Byvatov (6), Suckstorff (5), Hähner (3), Jürgensen (2), Fuhrken, Gleitsmann, Hoffmann, Huber-Saffer.