Panthers Academy verliert deutlich in Braunschweig

Die Panthers Academy Osnabrück muss weiter auf den fünften „erspielten“ Saisonsieg warten: In Braunschweig kassierte das junge Team von Mika Scheidemann eine deutliche 37:93 (16:39)-Niederlage – die vierte in Serie.

Einmal führten die Gäste, bei denen sieben der zehn einsatzfähigen Spielerinnen noch in der U-18-Bundesliga auflaufen dürfen, beim etablierten und ambitionierten Zweitligisten. Nach dem 2:0 zeigte die Eintracht dann aber, weshalb das Team vor der Saison als Aufstiegskandidat gehandelt wurde. Ein 0:17-Lauf verunsicherte die Academy, 4:23 lautete der Zwischenstand nach zehn Minuten.

Wesentlich ausgeglichener sollte sich das zweite Viertel gestalten. Angeführt von Frieda Bühner (insgesamt 19 Punkte) hielt Osnabrücks Bundesliga-Reserve gut mit. Das Viertelergebnis von 12:16 blieb jedoch eine Ausnahme an diesem Freitagabend.

In beiden Vierteln nach dem Seitenwechsel erzielte Braunschweig jeweils 27 Zähler, die Academy nur elf beziehungsweise zehn. Zu gravierend waren die Unterschiede bei den Rebounds (27:53) und Ballverlusten (23:10). Hier machte sich das Fehlen von Victoria Poros und Zoe Perlick bemerkbar. Die Gastgeberinnen kamen auf 76 Abschlüsse, Scheidemanns Team nur auf 53. Auch bei den Freiwürfen war die Eintracht überlegen (2/6 gegenüber 20/24). Für den Favoriten punkteten alle Spielerinnen, vier von ihnen sogar zweistellig. Bei Osnabrück war Lilly Rüße mit 7 Zählern nach Frieda Bühner die beste Werferin.

Mit einer 5:8-Bilanz belegen Julia Dzeko & Co. Platz 7 in der 2. DBBL Nord.

Die Viertel im Überblick: 4:23; 12:16; 11:27; 10:27.

Für Osnabrück spielten: Frieda Bühner (19 Punkte, 9 Rebounds), Clara Schwartz (1), Marie Dreyer, Julia Dzeko (5/1 Dreier), Maira Banko, Malea Sprehe, Michelle Müller, Lilly Rüße (7/1), Mona Landwehr, Luise Hansmann (5/1). Bei Braunschweig punkteten Sydney Kopp (23), Nina Rosemeyer (16), Harriet Ottewill-Soulsby (10) und Franka Wittenberg (10) zweistellig.

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