Keine Pause für die TKH-Luchse: Sonntag spielen sie in Düsseldorf

Gegen Göttingen haben die TKH-Luchse vor ein paar Tagen knapp gewonnen. Doch für’s Aufarbeiten bleibt keine Zeit: Am Sonntag müssen die Basketballerinnen in Düsseldorf gegen die Bascats ran.

Viel Zeit, den wackeligen 72:67-Sieg in Göttingen aufzuarbeiten, bleibt nicht. Die Basketball-Frauen des TK Hannover müssen am Sonntag (14 Uhr) schon wieder ran, erneut auswärts, diesmal in Düsseldorf bei den Bascats. Trainerin Sidney Parsons und ihre Luchse wollen keinesfalls mit einem Ausrutscher ins neue Jahr starten. Heute und auch morgen stehen Übungseinheiten an. „Aber wir haben nicht so viel Zeit für Einzeltraining, Skill-Training oder Freiwürfe zu üben“, sagt Parsons. Dabei wäre es dringend nötig, um den Luchsen mehr Sicherheit zu geben.

Mit Rückblick auf den knappen Sieg in Göttingen sagt Parsons: „Wir müssen es mental besser machen. Der Körper ist da, aber uns hat die Aggressivität gefehlt und die Konzentration. Wir müssen Wege finden, konzentriert ins Spiel zu starten.“

Arme hoch: Jennifer Crowder (links) versucht, die Ex-Göttingerin Samantha Roscoe am Wurf zu hindern. 

Arme hoch: Jennifer Crowder (links) versucht, die Ex-Göttingerin Samantha Roscoe am Wurf zu hindern.  © Hubert Jelinek

Ohne Aliaksandra Tarasava (Mitte) gehen die TKH Luchse in Göttingen auf Korbjagd.
Ohne Aliaksandra Tarasava (Mitte) gehen die TKH Luchse auf Korbjagd. © Debbie Jayne Kinsey

 

In Göttingen hatte Hannover Probleme zu Beginn und nach dem Wechsel – wie schon oft in dieser Saison. Dazu kommt die Freiwurfschwäche. In Göttingen waren es nur 14 verwandelte Schüsse von 21 Möglichkeiten. Zu wenig. „Das ist Konzentrationssache, genauso wie die vergebenen Korbleger“, kritisiert Parsons.

Düsseldorfer gewannen letztes Spiel

Die US-Deutsche warnt vorm Kellerteam Düsseldorf. „Gegen Mannschaften, die unten stehen, ist es immer gefährlicher als gegen Topteams, wo man weiß, was kommt.“ Die Rheinländerinnen gewannen am Mittwoch das Kellerduell gegen Heidelberg und tankten neues Selbstvertrauen. Doch die Luchse sind als Drittplatzierte klarer Favorit. Das Hinspiel in Hannover konnten sie deutlich mit 78:59 gewinnen.

Um sich im oberen Drittel zu behaupten, ist ein Sieg ohnehin Pflicht. Zwischen den mit Hannover punktgleichen Freiburgern (22) auf Platz zwei und dem Sechsten Osnabrück (20) liegen lediglich zwei Punkte.

(Thea Schmidt Sportbuzzer)