VON ANDREA HEISE

Neues Jahr – neues Glück – am Samstag erwarten die GISA LIONS zum hoffentlich ersten Heimspiel des neuen Jahres den Herner TC, eine Mannschaft, die auch in diesem Jahr ein Wort bei der Titelvergabe mitsprechen wird. Die Besetzung mit Mingo, Pelander, Topuzovic, Vucetic, Enabosi, Remenarova, Zolper und Polleros  entlockt jedem Basketballexperten ein Staunen. Jedoch absolvierten die Damen aus dem Ruhrpott das letzte Ligaspiel am 02.01.22 und sind daher eventuell aus dem notwendigen Spielrhythmus. Aber der Kader hat definitiv die Qualität damit umzugehen. Nach etwas holprigem Saisonstart, steht zum jetzigen Zeitpunkt eine Bilanz von 11 Siegen und 5 Niederlagen zu Buche. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass das Team von Marek Piotrowski den Rheinland Lions die bisher einzige Niederlage in der aktuellen Saison zufügte.
Auch wenn das Spiel der GISA LIONS in Herne deutlich verloren wurde, gab es bei der Nachbetrachtung ein ABER, denn diese Begegnung bestritten die Löwinnen ohne Kasparkova, Simpson und Gill. Eine wenig überzeugende Trefferquote und Defizite beim Rebound verhinderten ein besseres Ergebnis, ABER zumindest waren es hoffnungsvolle Ansätze und Leidenschaft sowie Einsatz stimmten. Trotz der zuletzt alles andere als überzeugenden Leistungen gilt  bei den Löwinnen nach wie vor das Prinzip Hoffnung auf bessere Zeiten. Sicherlich wird Jasmine nach überstandener Erkrankung, mit einhergehender Quarantäne, noch nicht vollkommen fit sein, dennoch wird sie, genau wie die am vergangenen Wochenende wie entfesselt spielende Eilidh und natürlich auch Barbora die Partie hochmotiviert in Angriff nehmen. Mit der Unterstützung der “jungen Wilden”, der verlässlichen Performance von Rachael, der Energie bringenden Deeshyra, sowie den Post-Spielerinnen, die jederzeit für Überraschungen in positiver Hinsicht sorgen können, bleiben wir zuversichtlich, dass die Lions, die bei diesem Spiel sicherlich als Underdog gelten, mit geballter Kraft den Bock umstoßen, um einen Befreiungsschlag zu erspielen, der nicht nur dem Tabellenplatz, sondern auch dem Seelenheil gut tun würde.

LET’S GO LIONS!

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